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Schulterschmerzen

Schulterschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Den Lebensalltag der Betroffenen schränken sie sehr ein, denn den Arm und damit die Schulter braucht man bei vielen täglichen Verrichtungen. Bei starke Schulterschmerzen ist auch häufig der Schlaf gestört, denn die Schulterschmerzen können dazu führen, dass man seine gewohnte Schlafposition nicht mehr einnehmen kann. Teilweise berichten Betroffene auch davon, in der Nacht aufzuwachen, weil sie sich gedreht und dabei eine ungünstige Bewegung mit der Schulter ausgeführt haben. Der Arzt der Wahl ist bei jeglicher Art von Gelenkproblemen der Orthopäde, jedoch ist es ratsam, vorher den Hausarzt aufzusuchen – eventuell kann dieser schnelle Abhilfe schaffen.

Der Artikel beschäftigt sich ebenfalls mit dem Problem Rückenschmerzen,Nacken und Schulterschmerzen. Er zeigt, dass Rückenschmerzen vielfältige Ursachen haben können und auch auf viele unterschiedliche Arten behandelt werden können. Mögliche Ursachen sind eine Schleimbeutelentzündung, ein Impingement oder eine Schulterluxation. Therapiert wird über Ruhigstellung, Kühlen, Wärme oder eine Operation. Außerdem ist es möglich, Schmerzmittel oder andere Medikamente (z.B. Muskelrelaxantien oder Entzündungshemmer) direkt an die entsprechende Stelle zu spritzen. Dadurch wird zum Beispiel ein Nerv betäubt oder ein Muskel entspannt, so dass die Schulterschmerzen reduziert werden.

Plötzliche Schulterschmerzen durch eine Schleimbeutelentzündung

Eine Schleimbeutelentzündung der Schulter führt zu Schmerzen insbesondere beim Heben des Armes. Dadurch wird der entzündete Schleimbeutel unter der „Schulterhöhe“ (ein Knochen, der quasi ein Dach über dem Schultergelenk bildet) eingeklemmt. Durch den Druck auf den entzündeten Schleimbeutel entstehen Schmerzen. Die Therapie bei einer Schleimbeutelentzündung Schulter besteht im Ruhigstellen und Kühlen der Schulter, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, die Entzündung zu bekämpfen. Hilft das nichts, so muss mit Antibiotika gearbeitet werden. Nachdem der Schleimbeutel ein abgeschlossenes System bildet, muss bei einer Schleimbeutelentzündung Schulter höher dosiert bzw. lokal injiziert werden. Außer dem Schleimbeutel unter der Schulterhöhe gibt es auch noch andere Schleimbeutel, die sich entzünden können, jedoch ist der Schleimbeutel unter der Schulterhöhe derjenige, bei dem dies am Häufigsten vorkommt.

Schulterschmerzen wegen einer Luxation

Eine Schulterluxation bedeutet, dass der Kopf des Oberarmknochens aus der Pfanne rutscht. Das passiert an diesem Gelenk sehr leicht, weil das Verhältnis von Gelenkkopf zu Gelenkpfanne sehr ungünstig ist. Das Schultergelenk ist zwar zusätzlich durch eine Reihe Muskeln gesichert, jedoch rutscht es trotzdem sehr gern aus der Pfanne. Die Therapie besteht in einer manuellen Reposition (also „Wiedereinrenken“) des Gelenkes und einer anschließenden Ruhigstellung mit einer speziellen Armschlinge. Nach der Reposition ist Ruhe sehr wichtig, jedoch darf keine Verklebung der Muskulatur entstehen, weshalb die Armschlinge ein dickes Kissen enthält, auf dem der Arm gelagert wird. Dadurch wird der Arm nicht direkt am Körper gehalten, sondern ein gutes Stück davon weg – was Verklebungen in der Achselfalte verhindert. Eine Schulterluxation kann auch habituell, also immer wieder, auftreten. Die Ursache hierfür liegt in einer zu lockeren Rotatorenmanschette (eine Reihe Muskeln, die das Schultergelenk stabilisieren) – leider kann man hier durch Training nicht vorbeugen, sondern es hängt allein von der Veranlagung ab. In dem Fall ist eine Operation nötig, um weitere Luxationen der Schulter zu vermindern. Bei dieser Operation wird die Gelenkkapsel gestrafft, so dass der Oberarmkopf besser fixiert ist.

Schulterschmerzen durch Impingement

Ein Impingement Schulter ist seltener als eine Schulterluxation oder eine Schleimbeutelentzündung. Beim Impingement Schulter gibt es ein ganz klassisches Symptom: Der Arm kann ab einer bestimmten Höhe nicht mehr oder nur unter sehr starken Schmerzen gehoben werden. Im Fachjargon nennt sich das „Painful Arc“ (Schmerzen beim Heben des Armes im Winkel 70 – 130 Grad). Im Röntgenbild findet sich häufig eine klassische Ablagerung aus Kalk unter dem Acromion, der „Schulterhöhe“. Beim Impingement handelt es sich also um eine Einklemmung einer Sehne unter der Schulterhöhe. Die Sehne ist wegen Kalkeinlagerungen nicht mehr beweglich genug. Impingement Schulter läßt sich therapieren durch vorsichtige Bewegung (angeleitet durch Physiotherapeuten) oder durch Injektion von Medikamenten, die den Kalk auflösen.

Übungen bei Schulterschmerzen 

  • Wärmetherapie: Kann man bei leichten Schulterschmerzen anwenden,diese entspannt die verspannten Muskeln durchblutet das Gewebe,und lindert den Schmerz.

  • Akupunktur: Bei Knie und Rückenschmerzen,gibt es Stichhaltige Erfolge die durch einer umfangreichen Studien belegt  wurden.

  • Krankengymnastik: Kräftigt die Muskeln und fördert die Beweglichkeit.

  • Training: In Eigenregie sollten regelmäßige Dehn- und Kräftigungsübungen durchgeführt werden,die begünstigen den Heilungsprozess.

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