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Panikattacken

Neuste Statistiken haben offenbart, dass in Deutschland das Krankheitsbild der Panikattacken vermehrt zunimmt. Eine erfolgreiche Therapie ist nur mit Hilfe eines Psychotherapeuten oder eines Psychologen möglich.

Beschwerden und Ablauf eines Anfalls

 Ein Panikattacke tritt bei den betroffenen Personen sehr plötzlich auf, was eine Vorbeugung fast unmöglich macht. Eine effektive Möglichkeit einen Anfall zu vermeiden, ist nur mit dem Aufdecken des Auslösers möglich. Ohne die Bekanntheit des Grundes für die Panikattacke, ist lediglich eine Linderung der Panikanfälle zu erzielen. Betroffene beschreiben einen Panikanfall mit tief reichender unvergleichlicher Angst. Diese Angst ist darauf zurückzuführen zu ersticken oder ohnmächtig zu werden oder unheilbar krank zu sein. Die Psyche ist während einer Panikattacke der „ärgste“ Feind, was der Grund ist, weshalb eine Therapie sich über mehrere Jahre hin erstreckt.

Eine Panikattacke wird nicht nur von einem Gefühl der Angst begleitet, sondern auch von körperlichen Beschwerden. So treten zum Beispiel Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Schweißausbrüche oder ein beklemmendes Gefühl auf. Die Dauer eines Anfalls ist sehr unterschiedlich und kann von wenigen Minuten bis hin zu einer halben Stunde reichen. Die Häufigkeit oder Regelmäßigkeit mit der Panikattacken auftreten, verläuft selten nach einem bestimmten „Muster“. Wobei es jedoch zu einer gewissen Mehrung der Anfälle kommt, wenn der Auslöser integriert ist. Ist zum Beispiel eine Panikattacke mit einem bestimmten Ort verbunden, gehen die Betroffenen verständlicherweise dazu über, diesen zu meiden.

Isolation – eine unterschätzte Folge

 Das Meiden der auslösenden Orte oder das Zurückziehen aus dem Sozialleben, aufgrund der Angst vor einer Panikattacke, ist eine unterschätzte Folge. Die Angst vor einen Anfall lässt das Einkaufen oder das Besuchen von Freunden zu einer psychischen Belastungsprobe werden. Die dadurch entstehende Isolation ist für die „Seele“ und Psyche des Betroffenen nicht gut und kann bis hin zu Depressionen und Selbstmordgedanken führen. Viele behandelnde Ärzte gehen dazu über, ihren Patienten Beruhigungsmittel und Antidepressiva zu verschreiben. Diese Medikamente können die Ängste vor dem Anfall lediglich verringern, sind jedoch kein Allheilmittel.

Behandlung der Angstzustände

 Eine Behandlung von Panikattacken ist langwierig und nur mit Hilfe eines Experten möglich. Als Experten in diesem Gebiet gelten Psychotherapeuten und Psychologen. Eine Therapie beruht auf intensive Gesprächen, um die versteckten Ängste und die auslösenden Faktoren, aufdecken zu können. Alle Gespräche finden nur zwischen dem behandelnden Psychologen und dem Patienten statt, was die notwendige Vertraulichkeit entstehen lässt. Im Laufe der Therapie, abhängig inwieweit bereits Erfolge erzielt wurden, setzen viele Psychologen auf Treffen mit anderen Betroffenen im Zuge einer Gruppentherapie-Sitzung.

Die als bedrohlich empfundenen körperlichen Beschwerden (Herzrasen, Schwindel, Atemnot und Co) werden im Laufe einer Therapie als nicht lebensbedrohlich vermittelt. Das Ablegen dieser Angst hat nachweislich eine positive Wirkung auf die Intensität eines Anfalls. Des Weiteren werden dem Betroffenen wirksame Vorgehensweisen während eines akuten Anfalls vermittelt. Auch ein selbstbewusster Umgang mit diesem Krankheitsbild wird erlernt.

Den Ängsten entgegenwirken

 Für eine erfolgreiche Therapie ist es notwendig, sich seinen Ängsten bewusst zu stellen. So wird nicht nur der Angst auslösende Ort aufgesucht, sondern auch Konflikte mit anderen Personen gelöst. Die Ursachen für Angstzustände können sehr vielfältig sein, weswegen eine Therapie zwar nach festen Grundprinzipien ausgerichtet wird, aber dennoch niemals gleich verläuft.


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