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Dorn & Breuss Therapie

Die Dornmethode

Bei der Dornmethode werden auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art fehl-gestellte Wirbel an ihren idealen Platz vorsichtig zurückgeschoben, Gelenke wieder eingerichtet. Diese Art von Fingerdruck gegen die Dornfortsätze bei gleichzeitigem Arm- bzw. Beinpendeln ist eine gezielte, sanfte und daher empfehlenswerte Behandlung an der Wirbelsäule. Mitentscheidend über den Erfolg der Behandlung ist ein vorheriges Abtasten der Dornfortsätze. Während der ganzen Behandlung benutze ich nur meine Hände, keine Geräte, Medikamente oder Schmerzmittel.

Vorteile dieser Behandlungsmethode

  • schnell wirksam, oft sofort spürbare Verbesserung der Beschwerden

  • ungefährlich und sanft, keine Chiropraktik

  • Selbsthilfe ist möglich, d. h. der Patient bekommt vom Therapeuten Übungen bzw. Griffe gezeigt, die er selbst anwenden kann. Natürlich sind diese Übungen kein Ersatz für einen Arztbesuch, wenn dies die Beschwerden erfordern.

  • ohne Medikamente, geringe Kosten

Ablauf einer Behandlung

  • Aufnahme der Krankengeschichte

  • Überprüfung der Beinlänge, evtl. Beinlängenkorrektur

  • Massage des Wirbelsäulenbereichs nach Rudolf Breuss

  • Überprüfen der Wirbelsäule auf Fehlstellungen durch Abtasten der einzelnen Wirbelkörper

  • Einrichten der verschobenen Wirbel „von unten nach oben“

  • Einrichten des Kreuzbein-Darmbeingelenkes

  • Einrichten der Lenden-, Brust- und dann der Halswirbelsäule

 Einrichten weiterer Gelenke

  • Knie- bzw. Sprunggelenke

  • Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenke

  • Schlüsselbeine

  • Kiefergelenk

Die Behandlung dauert ca. 60 bis 90 Minuten. Sie sollte in der darauf folgenden Woche wiederholt werden. Mglicherweise ist noch eine dritte Behandlung nötig. Dem Patienten werden außerdem für zu Hause Übungen gezeigt, die er täglich durchführen sollte zur Stabilisierung von Gelenken und Festigung von Bändern und Muskelgewebe.

Die Durchführung der Dornmethode ist
nicht geeignet, wenn folgende Situationen vorliegen ...

  • akute Notfallzustände

  • frische Verletzungen, z. B. durch einen Unfall

  • Wirbelentzündungen

  • Krebs-Metastasen in der Wirbelsäule

  • bettlägerige Menschen, die weder stehen noch sitzen können, denn die Korrektur kann nur in der Bewegung erfolgen

Mögliche Beschwerden durch fehl-stehende Wirbel         

Die Verschiebung von Wirbel und Bandscheibe kann Reizungen des Nervensystems hervorrufen, sowie die Funktion, die Organe und die Struktur des Körpers beeinflussen.

Beispielsweise kann ein verschobener 6. Halswirbel Ursache eines steifen Genicks sein oder ein blockierter 7. Halswirbel bzw. der 1. Brustwirbel zu Schulterschmerzen und Nackenverspannungen führen. Sind Wirbel der Brustwirbelsäule betroffen, können z. B. Magenbeschwerden, Abwehrschwäche, Allergien oder Blähungen auftreten. Ursache von Verstopfung, Darmträgheit oder Durchfall kann ein verschobener Lendenwirbel sein, ebenso kommt es häufig zu Hexenschuss, Knieschmerzen oder jemand leidet unter chronisch kalten Füßen.