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Akupunktur - Sanfte Therapie 

Die traditionelle Akupunktur stammt aus China und wird dort seit Tausenden von Jahren erfolgreich praktiziert. Aufzeichnungen zu Folge soll die chinesische traditionelle Akupunktur mindestens 2500 Jahre alt sein und hat wie fast alle orientalischen Therapien ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin. Der älteste bekannteste Text über Akupunktur stammt aus dem Jahre 282 n.Chr. Die traditionelle chinesische Medizin greift neben der Akupunktur auch auf pflanzliche Heilmittel, diätetische Therapien und andere Mittel zurück um Patienten zu behandeln. Die Akupunktur entwickelte sich im Verlauf der Jahrhunderte rasch zu einer Standard-Therapie in China.

Die Akupunktur beinhaltet das sanfte Einstechen von sehr dünnen Nadel in die Haut des Patienten. Die Nadeln werden nicht etwa wahllos platziert, sondern gezielt auf bestimmten Punkten, der so genannten Meridiane, in verschiedenen Tiefen eingesetzt. Die medizinische Wissenschaft ist sich nicht einig darüber, wie Akupunktur im Detail funktioniert und wirkt. Allerdings ist bekannt, dass die Akupunktur einige therapeutische Vorteile hat.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Akupunktur als eine effektive Behandlung für mehr als dreißig medizinische Symptome, wie einschließlich Allergien, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, gynäkologische Probleme, nervöse Zustände und Erkrankungen der Augen, der Nase, des Rachen so wie für Kinderkrankheiten. Der erfolgreiche Einsatz der Akupunktur für psychische Erkrankungen nach Alkohol- oder Drogenmissbrauch wurde inzwischen von mehreren Studien nachgewiesen. Die Akupunktur zählt zu den wirksamen und kostengünstigen Behandlungen für Kopf-und chronische Schmerzen, verbunden mit Problemen wie Rückenverletzungen und Arthritis. 

Wie funktioniert Akupunktur?

Die Chinesische Medizin betrachtet den Körper als einen kleinen Teil des Universums und dieser unterliegt den allgemeinen Gesetzen und Prinzipien der Harmonie und Balance. Grenzen wie sie in der westlichen Medizin zwischen Körper und Geist gezogen werden gibt es nicht. Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass mentale Zustände und Emotionen in jeglicher Hinsicht ebenso großen Einfluss auf Krankheit haben wie reine physikalische Mechanismen. Das chinesiche System geht auch davon aus, dass Faktoren wie Arbeit, Lebensstil,Umwelt und Beziehungen von grundlegender Bedeutung für das Gesamtbild der Gesundheit eines Patienten sind. Sie erklärt, dass die Gesundheit ein Ergebnis eines harmonischen Gleichgewichts der Lebenskraft Qi ( Chi ) und von Yin und Yang ist. Über das Qi wird gesagt, dass es durch die Meridiane ( Bahnen ) im menschliche Körper fließt. Durch die auf den Meridianen befindlichen Akupunkturpunkte kann auf die Energieströme des Chi zugegriffen und eine Krankheit als Folge von Ungleichgewicht somit behandelt werden. Ziel ist es vom Therapeuten den Energiefluss wieder in dir richtige Balance zu bringen. Das vorhanden sein dieser Punkte steht außer Frage, lediglich werden diese Orte von westlichen Praktizierenden als Stimulationspunkte von Nerven, Muskeln und Bindegewebe gesehen.

Die Akupunktur-Behandlung

Zu Beginn wird ein Akupunkteur versuchen eine gründliche Anamnese des Patienten zu erhalten. Diese besteht vornehmlich aus allen Symptomen, dem physischen und emotionalen Zustand des Patienten. Ein langer Fragebogen sowie ein ausführliches Gespräch sollen die nötigen Informationen oder ein Muster der Symptome liefern um festzustellen, welche Organe oder Bereiche des Körpers sich nicht in Balance befinden. Rund 200 der über 2000 Akupunkturpunkte werden vom Therapeuten auf insgesamt 12 Meridianen häufig verwendet. Während einer Behandlung können bis zu zwanzig Punkte gleichzeitig vom Akupunkteur manipuliert werden.

Die Tiefe des Einsetzens von Nadeln variiert, je nachdem, welche Chi Kanäle behandelt werden. Einige Punkte gehen kaum über die oberflächlichen Schichten der Haut, während andere Akupunkturpunkte eine Tiefe von 2,5 bis 7,5 cm erfordern. Wie lange die Nadeln eingesetzt werden ist auch sehr variabel, hier können Impulse von einigen Sekunden bis zu mehreren Stunden nötig sein. Die feinen Nadeln verursachen in der Regel keine Schmerzen. Durchschnittlich dauert eine Behandlung etwa 30 Minuten.

Die möglichen Vorteile der Akupunktur sind:

Die Akupunktur gilt als eine sanfte Therapie mit wenigen Nebenwirkungen und sehr wirksame Kombinationsbehandlung. Es kann gezielt auf einige Arten von Schmerzen Einfluss genommen werden. Es ist eine gute Alternative für Menschen, die keine Schmerzmittel einnehmen wollen oder nicht auf Schmerzmittel reagieren. Nachträgliche Operationsschmerzen können mit Akupunktur gut behandelt werden.

Für die westliche Medizin ist es sehr schwierig klinische Studien zu entwickeln, die die Wirksamkeit der Akupunktur gegen ein Placebo zeigt. Die Mechanismen der Akupunktur sind wissenschaftlich schwer verständlich und nicht messbar, dies gilt gleichermaßen für die unsichtbare Energie Chi. Das ausgeklügelte System der chinesischen Medizin sowie ihrer Annahmen, dass alles mit allem zusammen hängt beweist schon der Blick auf unser komplexes Vaskuläres- und Nervensystem. Unerklärbare westliche medizinische Phänomene, warum auf schwere Herzprobleme oft Nierenversagen folgt, könnte mit einem Blick auf die Organverbindungen der traditionellen chinesischen Medizin beantwortet werden, in dieser nämlich ist die Verbindung beider Organe seit langem etabliert.   

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