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Motivation-Sport

Gerade Menschen die nicht regelmäßig Sport treiben, reden häufig vom inneren Schweinehund. Ich kenne allerdings kaum Sportler und fitness-begeisterte Menschen, die mit der Motivation nachhaltig Probleme hätten. Was ganz logisch klingt, ist aber auch für nicht-Sportler eine wichtige Erkenntnis. Ich persönlich glaube, der sogenannte innere Schweinehund ist ein eher künstliches Konstrukt. Eine willkommene Ausrede. Ein hausgemachtes Problem. Hier die volle Wahrheit und Wege, ihn zu überlisten.

Sieg gegen den inneren Schweinehund

Problematisch für nicht-Sportler ist gar nicht die Motivation. Wer sich entschließt mehr Sport zu treiben, ist motiviert. Wichtig ist dann allerdings, das richtige Wissen über menschliches Verhalten und Wege und Mittel, um am Ball zu bleiben. Der nachhaltige Erfolg stellt sich nicht ein, weil man dauerhaft bis in die Haarspitzen motiviert ist. Es handelt sich viel mehr um Angewohnheit, wenn man eine bestimmte Aktivität weiter verfolgen will.

Und genau darüber muss man sich im klaren sein. Nur wenn man sich selbst erst einmal keine Ausnahmen erlaubt und genau auf regelmäßiges Training achtet, hat man Erfolg! Der Schlüssel gegen den Schweinehund ist die Macht der Gewohnheiten. Motivation is what gets you started. Habit is what gets you going. – Jim Rohn

Frei übersetzt: Motivation ist das, was Dich zum Anfangen bringt. Gewohnheiten sorgen dafür, dass Du „am Ball“ bleibst.

Mit Gewohnheiten zum Erfolg

Die Erfahrung, dass nur durch reine Gewohnheit der Mensch am Ball bleibt, habe ich am eigenen Leib gemacht. Und das sogar in verschiedenen Bereichen! Ein innerer Schweinehund dabei? Keine Spur, denn die Frage ob Training oder nicht stellt sich an den Lauftagen gar nicht mehr!

Zuerst am Beispiel Joggen: Ich hatte geplant in einem Sommerurlaub endlich wieder mehr zu laufen. Entsprechend habe ich Laufschuhe und Sportsachen eingepackt. Anfangs bin ich dann im Urlaub nicht mehr als 3km gelaufen. Zuhause habe ich darauf hin neue Schuhe gekauft und mir fest vorgenommen, jeden Montag und Donnerstag laufen zu gehen. Gesagt, getan! Ich habe diese Tage eisern eingehalten.

Nach 4-5 Wochen bin ich irgendwann auf die Idee gekommen, noch mehr zu erreichen. Die Laufstrecke ist gleich geblieben, ein 1,6KM Rundkurs. Dort habe ich meine Runden gedreht. Irgendwann habe ich eine dritte Runde geschafft. Als ich vier Runden ohne Pause geschafft habe, bin ich in das freie Gelände ausgewichen und habe mich immer weiter gesteigert. Aktuell trainiere ich für einen Marathon. Auch hier kann ich sagen: Durch die festen Trainingstage, stellt sich mir die Frage nach Lust oder keine Lust nicht. Es ist einfach Training. Freude kommt aber immer auf, spätestens wenn ich unterwegs bin.

Kein Einzelfall! Bestätigung beim Krafttraining

Das es kein Zufall oder Einzelfall war, hat sich dann beim Thema Krafttraining bestätigt. Ich habe durch das Laufen Kontakt mit dem Kraft- und Stabilitätstraining bekommen. Mein Ziel ist es nicht, klassischen Muskelaufbau bis zum Maximum zu betreiben. Aber ein gutes Grundgerüst und eine stabile Körpermitte ist auch für Läufer sehr gut. Bei Problemen mit einem Läuferknie hat es sich als sehr positiv herausgestellt, verschiedene Muskelpartien wie Bauch, Rücken, Brust, Schulter und die Hüfte zu stärken. Ich laufe gefühlt viel stabiler und sicherer, habe weniger Probleme mit Schmerzen und bin gleichzeitig auch noch schneller unterwegs.

Zurück zum Thema. Angefangen hat das Krafttraining mit einer App für Liegestütze. Gesetztes Ziel: Ich wollte gerne mindestens 50 Liegestütze am Stück schaffen. Startschuss waren dann drei mal pro Woche einige Sätze Liegestütze. Daraus entstanden ist eine Bestellung für Liegestützgriffe. Ich habe mich außerdem weiter mit dem Thema Krafttraining befasst, nach und nach mehr Übungen eingebaut und auch mehr Equipment für mein Homegym angeschafft. Als nächstes kam dann die Ausrüstung für das Bankdrücken und ähnliches Zubehör. Mittlerweile trainiere ich, neben dem Laufen, auch 3 mal pro Woche im Fitnessstudio.

Fazit

Über relativ kleine Angewohnheiten kann man ganz große Ziele erreichen. Wichtig dabei: Bloß nicht mit einem ausgeklügeltem System starten. Das schreckt einfach nur ab. Der innere Schweinehund hat keine Chance, wenn es einfach mit 5 Minuten Einheiten losgeht. Allerdings müssen feste Zeiten eingehalten werden. Die kann man später wunderbar ausbauen und auch die Zeit erhöhen. Aber das muss dann von ganz alleine kommen, und nicht mit Druck von außen. Wenn die Gewohnheit organisch wächst, hat der Schweinehund kaum Mitspracherecht.


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