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Diät-Mythen

 Seit Jahrzehnten halten sich einige Diät- und Ernährungsmythen hartnäckig. Angefangen von Light-Produkten bis hin zu Low-Carb Ernährungsweisen versprechen viele Produkte, dass man mit ihnen schnell abnehmen kann. Doch spätestens dann, wenn man diese Empfehlungen und Werbungsprodukte selbst ausprobiert hat, merkt man schnell, dass es sich um einen Schwindel handelt. Denn auch wenn manchmal ein Fünkchen Wahrheit in diesen hoch gepriesenen Ernährungsweisen liegt, kommt es letztlich auf ganz andere Faktoren an. Wir wollen Klarheit rund um das Thema Diätlügen-abnehmen schaffen und ihnen zeigen, was wirklich beim Abnehmen hilft und was tatsächlich wissenschaftlichen Hintergrund hat.

Diätmythos 1: Lightprodukte: Diätlüge oder Schlankmacher?

Das Thema Lightprodukte hält sich seit Jahrzehnten hartnäckig, obwohl viele Ernährungsexperten bereits nachweisen konnten, dass man durch Lightprodukte nicht unbedingt abnehmen kann. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach. Lebensmittel werden entweder fett- oder zuckerreduziert. Dadurch soll der Kunde in kurzer Zeit beobachten können, wie die Pfunde nur so purzeln. Doch oft stecken hinter solchen Produkten große Marketingfallen. Ein Beispiel hierfür sind Fruchtjoghurts. Meist werden sie mit der Aufschrift „0,1 % Fett“ oder „fettreduziert“ angeboten. Obwohl dieser Joghurt tatsächlich wenig Fett enthält, ist er alles andere als ein Schlankmacher. Denn oft steckt umso mehr Zucker drin, um den Geschmack zu verbessern. Der Kunde kauft sich also ein Produkt, das genauso viele Kalorien enthält, wie ein herkömmlicher Joghurt.

Diätmythos 2: Weniger Fett in der Nahrung = Weniger Fett am Körper

Immer noch glauben viele Menschen, dass sie allein dadurch abnehmen kann, dass sie wenig oder kaum Fett essen. Das kann in einigen Fällen klappen, muss es aber nicht. Denn obwohl Fette sehr viele Kalorien enthalten, helfen beispielsweise gesunde Omega-Fettsäuren dabei, den Stoffwechsel anzuregen und Gewicht zu reduzieren. Außerdem haben nicht nur Fette und Öle Kalorien, sondern nahezu alle Lebensmittel. Wer also auf fettreiche Nahrung verzichtet, kann auch durch andere Lebensmittel zunehmen. Allen voran enthalten Süßigkeiten sehr viele Kalorien, die fast immer unweigerlich zu einer zu hohen Kalorien-Bilanz führen. Merke: Wer abnehmen möchte, muss lediglich weniger Kalorien zu sich nehmen, als er am Tag verbraucht. Dabei spielt es keine Rolle, welche Mahlzeiten auf dem Speiseplan stehen.

Diätmythos 3: Zucker macht fett

Gleiches gilt für den Zucker. Auch er muss nicht unbedingt fett machen. Zugegebenermaßen enthält er sehr viele Kalorien, die leicht dazu führen, dass man seine täglichen Kalorien mit nur 2-3 Schokoriegel zu sich nimmt. Doch wer Süßigkeiten und Schokolade nur in Maßen konsumiert, kann auch abnehmen, wenn er dafür von anderen Lebensmitteln weniger isst. Zucker kann also fett machen, muss aber nicht. Auch der Löffel Zucker im morgendlichen Kaffee ist oftmals harmlos.

Diätmythos 4: Wer eine Low-Carb-Diät macht, wird schlank

Low-Carb Diäten liegen in den letzten Jahren sehr im Trend. Viele Leute konnten davon berichten, dass sie durch diese Art der Ernährung abnehmen konnten. Das mag wahr sein, heißt aber nicht immer, dass man auch wirklich viel Körperfett verloren hat. Denn in der Low-Carb Ernährung wird vor allem darauf gesetzt, auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot und Zucker zu verzichten. Dadurch entwässert der Körper insbesondere in der Anfangszeit sehr stark. D.h., dass das meiste Gewicht durch Wasser verloren wird. Die Waage mag zwar aussagen, dass man stark abgenommen hat, jedoch entspricht das nur selten der Wahrheit. Das meiste davon ist Wasser. Nichtsdestoweniger hält die Low-Carb-Diät den Blutzuckerspiegel niedrig, weshalb viele Menschen dadurch weniger Hunger verspüren. Diese Diät kann also durchaus helfen, auf Dauer weniger zu essen. Dass man aber allein dadurch abnimmt, dass weniger Kohlenhydrate aufgenommen werden, ist ein Mythos. Wie auch bereits vorher erwähnt, kommt es letztlich auf die tägliche Gesamtkalorienbilanz an, ob man zunimmt oder abnimmt.

Diätmythos 5: Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen beim Abnehmen

Viele schwören darauf, dass mehrere kleine Mahlzeiten am Tag beim Abnehmen helfen können. Tatsächlich ist hier ein kleines Fünkchen Wahrheit enthalten. Denn dadurch, dass der Körper mehrmals am Tag verdauen muss, verbrennt er weitere Kalorien. Das Problem hierbei ist, dass viele Menschen durch diese Ernährungsweise umso mehr essen. Deshalb ist es für die meisten sogar besser geeignet, lediglich zwei große Mahlzeiten am Tag zu essen. Denn letztlich kommt es darauf an, wieviel Kalorien am Tag man zu sich nimmt. Für einige kann es also hilfreich sein, mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen, während andere besser mit weniger Mahlzeiten zurechtkommen.

Diätmythos 6: Wer kein Sport treibt, nimmt auch nicht ab

Sport ist eine gute Sache. Denn nicht nur fördert er die Gesundheit, sondern hilft auch beim Abnehmen. Dass man allerdings ohne Sport nicht abnehmen kann, ist nur ein weiterer Mythos. Wer es letztlich schafft, auch ohne Sport weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als er verbraucht, nimmt ab. Wahr ist allerdings, dass Sport das Abnehmen in den meisten Fällen erleichtert. Ausnahmen sind Menschen, die beispielsweise nach einstündigem Laufen über Heißhungerattacken leiden und so umso mehr essen. Wer sich falsch ernährt bzw. mehr isst, als er soll, wird auch mit Sport nicht unbedingt abnehmen, sondern sogar zunehmen.

Diätmythos 7: Unsere Gene sind schuld am Übergewicht

Hartnäckig hält sich die Diätlüge, dass es manchen Menschen von Natur aus nicht möglich ist, abzunehmen. Tatsächlich konnten Wissenschaftler feststellen, dass manche Menschen von Natur aus einen schnelleren Stoffwechsel haben als andere. Im Durchschnitt wiegen diese deshalb rund 3-4 kg weniger als andere. Doch diese 3-4 Kilo machen nicht den Unterschied zwischen einem schlanken und einem übergewichtigen Menschen. Wer sich kalorienarm ernährt, kann auch nicht übergewichtig werden. Deshalb ist die These, dass Gene am Übergewicht schuld sind, eine der größten Diätlügen unserer Zeit.

Diätmythen – Was hilft wirklich beim Abnehmen?

Es gibt etliche Diäten und Ratschläge, die nicht nur im Internet sondern auch in anderen Medien kursieren. Frauenzeitschriften, Fernsehsendungen und sogar Diätbücher versprechen neue Methoden, mit denen es einfacher denn je sein soll, abzunehmen. Doch wissenschaftlich sind all diese Ratschläge nicht. Die einzige wissenschaftliche Erklärung, die seit Jahren garantiert der Wahrheit entspricht, ist die Kalorientheorie. Das bedeutet, dass man sowohl mit fettigem, zucker-, eiweiß- oder kohlenhydrathaltigem Essen abnehmen kann, solange die eigene Kalorienbilanz stimmt. Wer also dauerhaft abnehmen möchte, sollte sich zunächst einmal ausrechnen, wie viel Kalorien er täglich benötigt. Der nächste Schritt ist dann, weniger zu essen, als man am Tag benötigt. Wer das über eine längere Zeit durchhält, wird unweigerlich abnehmen. Alle weiteren Tipps kann man berücksichtigen, wenn sie einem dabei helfen, die Diät durchzustehen. Letztlich sollte man aber die Kalorienbilanz nie aus den Augen lassen.

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