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2017-09-18

Krafttraining

Der Einstieg ins Krafttraining kann sehr spannend und aufregend sein. Zu Krafttraining zähle ich jedes Training mit Widerständen. Ob Langhantel, Kurzhantel, Kettlebell oder das eigene Körpergewicht. Zu Beginn lauern viele Gefahren die dich beim Durchstarten sabotieren wollen. Viele werfen die Flinte ins Korn, bevor sie mit dem Training richtig angefangen haben. Das ist schade, denn es kann so einfach sein und so viel Freude machen. Wenn man sich nur an folgende fünf Tipps hält.
Denk langfristig
Du willst eine Veränderung? Dann musst du auch deine Gewohnheiten verändern. Bewegung und Sport liegen uns in den Genen und ist als Langzeitprojekt zu verstehen. Man wird zu dem was man oft macht. Sport wird erst dann wirklich sinnvoll wenn man ihn über einen längeren Zeitraum betreibt, am besten bis ins hohe Alter. Denn Fettabbau braucht Zeit. Muskelaufbau noch mehr -viel mehr sogar als die meisten denken. Abkürzungen gibt es nur über lebensgefährliche Medikamente. Was zählt ist ehrliches Engagement. Den Jo-Jo Effekt gibt es wirklich und ihn gibt’s bei jedem kurzfristigen Programm gratis dazu. Garantiert!
Tipp: Es gibt keinen leichten Weg und keine Abkürzung. Nur ein langfristiges Training kann gesund und zugleich Effektiv sein. Glaube nicht den Versprechungen von angeblichen Wundermittelchen. Den Zaubertrank gibt es nur bei Asterix und der Gummibären-Bande.
Lass dich nicht verwirren
Beim Krafttraining gibt es grundsätzlich kein Richtig oder Falsch. Sport ist immer eine Individuelle Angelegenheit. Wir sind zwar alle Menschen, sprechen aber auf verschieden Trainingsformen ganz unterschiedlich an.
Vor allem im Fitness und Kraftsport wird die Verwirrung schnell zu groß. Durch das Internet gibt es ein Überangebot an Informationen von dem man förmlich erschlagen wird. In den meisten Sportlern scheint zugleich ein kleiner Trainer zu stecken der immer ein paar Tipps auf Lager hat. Schwierig ist es am Anfang gute von gut-gemeinten Ratschlägen zu unterscheiden. Fehler zu machen gehört zwar dazu. Man sollte aber die Richtigen machen!
Tipp: Suche dir Informationsquellen denen du vertraust – und vertraue Ihnen. Lass dir keine Märchen erzählen. Im Sport gibt es auf eine Frage immer mehr als nur eine Antwort. Stelle den richtigen Leuten die richtigen Fragen. Und google nicht zu viel
Spaß ist wichtig
Die Grundlage etwas langfristig betreiben zu können, ist Spaß und Freude an der Sache selbst. Spaß ist vor allem am Anfang wichtig. Auf Dauer reicht das im Sport aber nicht aus. Spaß ist nicht von Bestand, bringt uns nicht weiter. Den kann man auch beim Fernsehen oder beim feiern mit Freunden haben. Mag der Kater am nächsten Morgen noch so groß sein.
Freude ist Spaß 2.0. Hat man erst einmal Blut geleckt, verfällt man schnell in einen Flow-Zustand. Das ist pure Freude. Sich in einer Sache verlieren, einfach machen ohne nachzudenken. Flow ist die optimale Erfahrung zwischen Unter- und Überforderung. Weil die Erfahrung am Anfang noch fehlt, ist es ohne erfahrenen Trainer am Anfang schwer sein Training so zu gestalten, das es nicht zu einfach aber auch nicht zu schwer ist.
Tipp: Vertrau am Anfang deiner Intuition und deinem Körpergefühl. Höre deine Lieblingsmusik beim Training und mache nur die Übungen die dir Spaß machen. Trainiere nur wenn du fit bist und auch wirklich Lust dazu hast. Verliere dich im Flow!
Skalieren, skalieren, skalieren
Einfach nur mal was machen bringt dich nicht weiter. Das macht keinen Spaß und erst recht keine Freude. Die kann man nur entwickeln, wenn man ein klares Ziel verfolgt und sich weiter entwickelt. Deswegen ist es so wichtig, dass man sich „smarte“ Ziele setzt (genau definiert, eindeutig Messbar, anspruchsvoll, durchführbar und zeitlich bestimmt). Weißt du was deine langfristen, mittelfristigen und kurzfristigen Ziele sind? Vielleicht in den nächsten 10 Jahren zu Nietzsches Übermenschen werden, in diesem Jahr noch einen Kilometer im offenen Meer schwimmen und in der heutigen Trainingseinheit Ringdips mit etwas mehr Zusatzgewicht machen als in der vorherigen Einheit? Das sind zumindest meine. Keine Ahnung wie deine aussehen. Das ist auch total egal, Hauptsache du hast welche.
Eine wichtige Maßnahme um langfristig Erfolg zu haben, ist der Einsatz von Daten. Willst du zum Beispiel Körperfett verlieren, dann setze dir ein smartes Ziel (5% Körperfett in 20 Wochen?!) und fang an zu messen. Daten können zwar manchmal trügerisch aber auch sehr hilfreich beim erreichen deiner Ziele sein.
Tipp: Mach eine kurze Bestandsaufnahme. Setze dir smarte Ziele und arbeite hart an ihnen. Messe deinen Fortschritt so oft es geht.
So einfach und effektiv wie möglich
Es gibt unzählige Möglichkeiten seinen Körper zu trainieren. Viele sind sehr sinnvoll aber die meisten nicht wirklich. Neben Tausenden Übungsvariationen gibt es Millionen Möglichkeiten diese anzuwenden. Verschiedene Satzzahlen, Pausenzeiten, Wiederholungen und und und…Wenn man selbst noch keine Erfahrung hat, muss man sich auf die von anderen verlassen. Den Einstieg (aber auch das weitere Training) sollte man immer so simpel wie möglich gestalten. Verwirrung wird schnell zu Frust und endet in Resignation. Das muss nicht sein. Wichtig ist, dass dein erster Trainingsplan so einfach und verständlich wie möglich ist. So dass das Training von jedem fehlerfrei absolviert werden kann. Wir wollen schließlich unsere Muskeln trainieren und nicht unser Gehirn.
Wie bereits erwähnt darf der Einstieg nicht zu kompliziert sein. Das bedeutet auch, dass man nicht zu viele Übungen machen sollte. Wenn man sich jedoch auf eine kleine Übungsauswahl beschränkt, müssen diese auch so effektiv wie möglich sein. Am besten gleich die effektivsten der Welt!
Tipp: Warte einfach den nächsten Blog-Artikel ab und schau dir an wie du den Einstieg in dein Krafttraining findest.

Fazit
Aller Anfang muss nicht schwer sein. Stress dich nicht und lass erst gar keinen Frust aufkommen. Mit langfristigem Denken, etwas Vertrauen, viel Spaß, den richtigen Zielen und einem guten Trainingsplan wirst du den Einstieg schaffen.

Admin - 06:33:37 @ Fitness