Amida-International

Webkatalog 2.0 

Energieeffizient Bauen

Im Moment gehen durch verlustreiche Prozesse bei der Energieherstellung, in der Produktion so wie beim Endverbraucher Unmengen an Energie ungenutzt verloren. Weltweit beläuft sich der Energieverlust etwa auf zwei drittel der Primärenergie. Fossile Brennstoffe werden somit nicht nur zu unnütz ausgebeutet sondern wir produzieren darüber hinaus klimaschädliche Gase wie Kohlendioxid, Staub, Stickoxide und Schwefeldioxid. Aus energetischer Sicht müssen neue Kraftwerke mit einem deutlich höherem Wirkungsgrad arbeiten und die industriellen Prozesse optimiert werden. Bis heute wurden allein in Deutschland durch die Nutzung von Windenergie, Solaranlagen etc. circa 150 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger produziert.

Viele fortschrittliche Unternehmen beschäftigen Energieberater, die Energie-verschwenderische Schwachstellen identifizieren. Es muss darüber nachgedacht werden ob beispielsweise entweichende Wärme nicht etwa anderweitig zum Beispiel zum Heizen genutzt werden kann. Gerade im eigenen Heim wird die ankommende Energie schlecht genutzt. Hier sollten zum bestmöglichen Einsparpotenzial energieeffizientere Häuser die Wahl des Häuslebauers sein. Niedrigenergiehäuser der Premium-Haushersteller unterschreiten bereits beim Energiebedarf für Heizen und Warmwasserversorgung die gesetzlichen Vorgaben. Diese Niedrigenergiehäuser liegen gegenüber Bestandsimmobilien bei etwa einem Fünftel des Energieverbrauchs. So genannte Nullenergiehäuser sind in der Jahresbilanz unabhängig von äußerer Energie und gelten grundsätzlich als selbstversorgend. Die benötigte Energie zum Heizen und Warmwasserversorgung wird oftmals durch Solar- und Energiespeicher-Anlagen erzeugt. Wind- und Sonnenenergie stehen als erneuerbare Ressourcen unbegrenzt und klimaneutral zur Verfügung. Menschen, die auf so genannten grünen Strom wechseln, senken damit den Kohlendioxidausstoß und bremsen zusätzlich die drastisch steigende Erderwärmung.

Das Energie-Effizienzhaus sieht in der Praxis wie folgt aus. Das Fundament bildet die Holzrahmenbauweise mit verstärkter Dämmung zwischen den tragenden Elementen. Sehr gute Boden- und Dachdämmung sowie Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung und wärmebrückenoptimierte Ausführung sind ebenso Voraussetzung. Erdwärmeanlagen zum Heizen und mindestens 10 Quadratmeter Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und zur Heizungs-Unterstützung sind neben der Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Niedrigenergie-Effizienzhaus erforderlich.

Lohn für Bauherren des Niedrigenergie-Efffizienzhauses sind neben dem guten Gefühl des eigenen nachhaltigen Lebensdomizils und die Senkung des eigenen CO2 Ausstoßes, ein zinsverbilligtes Darlehn bis zu 100.000 Euro von der KfW-Bankengruppe.

Die Energiewende hat auch in der Fertighausbranche zu Veränderungen geführt. Weitere passende Angebote zu innovativen Konzepten können einen großen Kundenkreis neu erschließen. Die verbesserte Umsetzung schon in der Fertigung durch hervorragende virtuelle Vorplanung wirkt sich auch auf die Akzeptanz aus.

Alles aus einer Hand und mehr?

Die innovativen Konzepte bei Fertighäusern sind vielfältig. Die Wärmedämmung bleibt flexibel durch einen vorgegebenen Wandaufbau in ausreichender Dicke. Der eingesetzte Dämmstoff kann dann individuell klassische Mineralwolle bis hin zu Flachs sein. Die Lüftungssysteme mit und ohne Wärmerückgewinnung sind effizienter, je dichter die Gebäudehülle ist. Die Solartechnik für Thermie und Photovoltaik wird auch außerhalb der Fertighausplanung als Komplettpaket verkauft. Bei der Wahl der Heiztechnik liegen die alternativen Energien wie Solar, Geothermie und Biomasse gut im Trend. Weitere passende Angebote zu den Kundenwünschen können vom Fertighausanbieter aufgenommen, beraten und koordiniert werden. Damit wird dem Kunden eine echte Hilfe geboten.

Geht die Individualität verloren?

Im Gegenteil, die Planungsprogramme mit denen die Fertighaushersteller arbeiten, zerlegen jeden Bauabschnitt in kleine Module. Sie schaffen hier mehr Übersichtlichkeit und damit mehr Flexibilität. Die Zeiten für eine eingeschränkte Wahl zwischen weißen und grünen Fliesen ist vorbei. Durch kleine Planungsmodule kann auch die Preisgestaltung übersichtlich bleiben. Ein ungemein wichtiger Punkt – der Raum schafft für jede Menge Individualität. Für die Außengestaltung sowie die Raumaufteilung, Architektur und Design sucht der Berater weitere passende Angebote für den Bauherren. Eine umfassende, kompetente Betreuung überzeugt letztlich den Kunden mehr und er vertraut dem Fertighausanbieter die Planung und Durchführung seines Projektes gerne an. Bei der Fülle an technischen Details, die es zu beachten gibt, eine echte Herausforderung.

Innovative Konzepte bei Fertighäusern aus einer Hand

      

Bei der Fülle an Technologien, die von einem Unternehmen betreut werden, ergibt sich ein hoher Anspruch an den Kundenberater. Welche Wahl für den Kunden die richtige ist, das kann dieser meist erst nach eingehendem Studium der Effizienzen entscheiden. Ein Energieausweis und Fördermittel vom Staat können im Fertighausbau schon im Voraus eingeplant werden.

weiterführende informative Webseiten und Anbieter finden Sie hier